Bis zu ihrer theoretischen und praktischen Fahrradprüfung haben die Kinder viermal die Gelegenheit unter professioneller Anleitung der beiden Polizeibeamten Frau Seubert und Herr Bergmann zu üben, wie man sich als Radfahrer im Straßenverkehr zu verhalten hat. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Mei Rad

nach Christine Nöstlinger

Ich hab ä Fahrrad grichd,
ä rots Fahrrad
mit’m Lenker und em
Stopplicht.
Aba: im Hof kann ich ned
fahr.
Weche der Wäsch von
der Schesdak
und weil’s so schebbad,
wenn ich übers
Kanalgidda flitz.
Auf der Straß dörf ich a
ned.
Weche der Audos
und weche dem Wachmo,
weil ich no ned zwölf
Jahr old bin.
Auf’m Gewhweg drau ich
mich ned.
Weche der Leud.
Die wern sonst grandich,
we ma üba die Zehe
fährd.
Am Kirchblatz lasse mich
die Alde ned.
Weche der Taube.
Weil dort ham se
Maiskörna gestreud
für die Viecher.
Doch jedn Dog
nach der Hausaufgab,
wenn mir langweilich ist,
sächt mei Mudder:
Na, geh schö Rad fahrn,
Buh!
Dass ich ned lach!

Dass der Winter immer näher kommt, merken in diesen Tagen die Kinder der 4. Jahrgangsstufe vor allem immer dann, wenn sie fröstelnd und frierend auf den Fahrrädern im Verkehrsgarten in Alzenau sitzen.

Bis zu ihrer theoretischen und praktischen Fahrradprüfung haben die Kinder viermal die Gelegenheit unter professioneller Anleitung der beiden Polizeibeamten Frau Seubert und Herr Bergmann zu üben, wie man sich als Radfahrer im Straßenverkehr zu verhalten hat. Dabei gibt es Einiges zu beachten.

Wir wünschen allen Schülern viel Erfolg bei den beiden Prüfungen, so dass jeder seinen Fahrradführerschein bekommt und im Frühling mit dem Rad zur Schule fahren kann!

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