Für viele war es der Tag der Schuleinschreibung, für andere Experimentierfreude.

Am 12.03.13 wurden im Rahmen der Schuleinschreibung weitere Stationen der Miniphänomenta an die Grundschule übergeben. Mit viel Freude konnten heute auch die neuen ABC-Schützen ihrem Forschergeist nachgehen.

Danke an alle Baumeister!

 

Artikel aus dem Main-Echo vom 14.03.13, Doris Huhn

Beispielhafte Elternarbeit in Karlstein „Miniphänomenta“: 28 der 52 Versuchsstationen vom Experimentiertag sind nachgebaut worden

Karlstein. Über beispielhafte und sogar rekordverdächtige Elternarbeit kann sich Rektor Erich Olbrich von der Grundschule Karlstein freuen. Im Rahmen der Schuleinschreibungen am Dienstagnachmittag wurden 28 von 52 Stationen des Experimentiertages „Miniphänomenta“, der im November stattfand (wir berichteten), von den Eltern an die Schule übergeben. Überwiegend die Papas hatten diese mit viel Lust und Liebe nachgebaut.

„Das gab es noch nie“, war auch Agnes Skutella vom Projektträger, dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft, von der hohen Zahl und der großen Resonanz begeistert. Ohne die tatkräftige Unterstützung von Elternbeiratsvorsitzender Anja Brandlhuber wäre die Aktion sicher nicht so positiv verlaufen, ist sich Olbrich sicher. Die engagierte Mutter animierte die Eltern bereits bei der Präsentation der „Miniphänomenta“ im November mit speziellen Visitenkarten und sprach die „BauEltern“ immer wieder an. Die Kosten für die Stationen übernahmen die Familien übrigens selbst.

Sieben der 28 Stationen wurden außerdem von Auszubildenden hergestellt, die bei der kleinen Übergabe-Feier teilweise ebenfalls dabei waren. Die Azubis der Singulus Kahl lieferten eine Station, die Auszubildenden von Sapi aus Stockstadt bauten gleich sechs Experimentierstationen nach.

Allen überreichte Anja Brandlhuber als kleines Dankeschön ein besonderes Präsent, nämlich ein Säckchen mit Bausteinen, damit zu Hause „weiter gebaut werden kann“. Das Besondere an den Stationen ist, dass diese nicht nur nagelneu und sorgfältig verarbeitet sind, sondern auch mit einigen Verbesserungen umgesetzt wurden, die den praktischen Umgang verbessern. Jeweils einige der 28 Versuchsstationen werden nun dauerhaft in der Aula der Schule stehen. Nach einigen Wochen wird gewechselt, damit es nicht langweilig wird. An jeder Station steht der Name der Familie, die sie gebaut hat. „Wir wollen die Kinder für die Technik begeistern und den Spaß am Ausprobieren fördern“, sagt Erich Olbrich. Eine der Stationen ist die so genannte „BleistiftTonleiter“. Noah Ludwig und sein Papa haben sich darum gekümmert, dass dieses witzige Experiment dauerhaft an der Grundschule für Aha-Momente sorgen wird. Da Noahs Papa auch die Elektronik installiert hat, sind circa acht Stunden für die Umsetzung des Holzkastens mit Lautsprecher im Inneren investiert worden.

Viel Spaß werden die Schülerinnen und Schüler in den Pausen mit den Experimentierstationen haben und dabei auf spielerische Art und Weise ein bisschen schlauer werden in Sachen Technik und Naturwissenschaften.
Doris Huhn

Info zur „Miniphänomenta“ unter www.tezba.de. Text zum Foto miniphaenomenta1: Große Freude bei Eltern, Kindern und Azubis, die 28 der 52 Stationen vom Experimentiertag „Miniphänomenta“ nachgebaut haben. Maßgeblich am Rekordergebnis beteiligt war Elternbeiratsvorsitzende Anja Brandlhuber (hintere Reihe links), die motivierte und nachfragte. Rektor Erich Olbrich (hintere Reihe, dritter von links) ist stolz auf die beispielhafte Elternarbeit, die von einigen Auszubildenden unterstützt wurde (rechts, Singulus Kahl).